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Energieausweis Bern

27. August 2026 · 3 Min. Lesezeit

GEAK-Klassen von A bis G: was die Etiketten aussagen

Der GEAK klassiert Gebäudehülle, Gesamtenergieeffizienz und CO₂ getrennt. Was die Buchstaben bedeuten und warum drei Etiketten nebeneinander stehen.

Drei Etiketten, nicht eines

Ein GEAK zeigt nicht eine einzelne Note, sondern mehrere Etiketten nebeneinander: die Qualität der Gebäudehülle, die Gesamtenergieeffizienz und die direkten CO₂-Emissionen. Jedes wird von A (sehr effizient) bis G (ungenügend) eingestuft.

Die Aufteilung ist der eigentliche Informationsgehalt. Ein Gebäude kann eine gute Hülle und eine veraltete Heizung haben — dann stehen die Etiketten weit auseinander, und die Massnahme ist offensichtlich. Umgekehrt deutet eine gute Gesamtnote bei schwacher Hülle darauf hin, dass der tiefe Verbrauch von der Technik getragen wird und nicht vom Baukörper.

Warum das für die Planung wichtig ist

Sanierungen werden über die Klassen messbar: Der Kanton Bern fördert den Aufstieg in eine bessere Effizienzklasse, und der Bonus Gebäudehülleneffizienz staffelt sich nach der erreichten Klasse der Hülle. Die Klasse ist damit nicht nur eine Bewertung, sondern eine Fördergrösse.

Für Gebäudesanierungs-Beiträge gelten ausserdem nur Gebäude mit Baubewilligungsjahr vor 2000. Ein früher GEAK Plus klärt diese Frage, bevor Geld in eine Planung fliesst, die am Ende nicht förderfähig ist.

Gültigkeit

Ein GEAK ist zehn Jahre gültig. In dieser Zeit können Sie den Bericht als Grundlage für einzelne Etappen nutzen und die Massnahmen in der Reihenfolge umsetzen, die der Bericht empfiehlt.

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